Gyttja

Abteilung Semisubhydrische und Subhydrische Böden

Klasse Subhydrische Böden

 

Bodentyp: Gyttja

Die Gyttja entwickelt sich in sauer- und gleichzeitig nährstoffreichen Gewässern. Der Name leitet sich aus dem Schwedischen ab (schwedischer Volksname). Dieser Boden wird auch als Grauschlammboden bezeichnet. Ihre Entwicklung setzt einen von der Wasserbewegung her ruhigen Standort voraus und kommt in Fließgewässern (vor allem in ausgebauten Fließgewässern) entsprechend seltener vor als in Stillgewässern. Die Geologie beschreibt den F-Horizont als Mudde und wird dort fachlich als Sediment angesehen. Die Größe (z. B. Feindetritus) und das Material (Algen) der sedimentierten organischen Substanz kann zu einer weiteren Charakterisierung herangezogen werden. Ist sie kalkhaltig, spricht man von einer Kalkgyttja. Die Gyttja ist stark von Organismen besiedelt.

Horizontabfolge (nach KA5): Fo/G

WRB-Klassifikation: Fluvisol

Gyttja

Gyttja

Fo: 0-8 cm